worüber man nicht spricht - Laura Freudenthaler & Gudrun Seidenauer

Mittwoch, 13. März – 19:30 Uhr


Bilder: Thomas Wozak - wozak.at


„Laura Freudenthaler knüpft mit Geistergeschichte an ihren vielbeachteten Debütroman Die Königin schweigt an. Ihr gelingt das Kunststück der Gegenwärtigkeit. Man wird regelrecht in Annes Wahrnehmung hinüberverführt. Immer tiefer folgen wir ihr in eine Welt der Spiegelungen und doppelten Böden, in der Wirklichkeit und Vorstellung ineinanderfließen.“ (Verlagsankündigung)

Seidenauers Roman Was wir einander nicht erzählten war Ö1 Buch des Monats und „ist ein Buch über die Leerstellen zwischen den Sätzen und das Zerstörerische des Unausgesprochenen. Gudrun Seidenauer verschränkt das Damals mit dem Heute und verzahnt die Ebenen oft unvermutet. Das schafft Spannung und prägt den flirrenden Charakter des Romans.“ (Jurybegründung)

Zwei Bücher, die das Schweigen und Verschweigen und die Rätsel der Erinnerung eindrucksvoll zur Sprache bringen.

Laura Freudenthaler

Laura Freudenthaler

geb. 1984 in Salzburg, studierte Germanistik, Philosophie und Gender Studies, lebt in Wien; sie erhielt 2010 das Start-stipendium des Bundesministeriums für Bildung, 2010 den Wörtersee-Ö1-Preis, 2018 den Förderpreis der Stadt Bremen und die Nominierung zum Literaturpreis Alpha; 2014 erschien Der Schädel von Madeleine. Paargeschichten, 2017 der Roman Die Königin schweigt und 2019 Geistergeschichte.

Gudrun Seidenauer

Gudrun Seidenauer

geb. 1965 in Salzburg, studierte Germanistik und Romanistik, lebt in Adnet; sie erhielt u.a. 1991 den Rauriser Förderungspreis, 1995 den Salzburger Lyrikpreis, 2000 das Österr. Staatsstipendium und 2002 das Salzburger Jahresstipendium; publizierte die Romane Der Kunstmann (2005), Aufgetrennte Tage (2009), Hausroman (2012) und Was wir einander nicht erzählten (2018) sowie die Gedichtbände apfel und aug (1996), Wüstenlieder (1999), knallgelb verschränkt (2010).


Karten: € 7,– an der Abendkassa.