Liederabend mit Aleksandra Zamojska & Cezary Kwapisz

25.11.2018, 17:00 Uhr, Haus der Kultur


Bilder: Thomas Wozak - wozak.at


Aleksandra Zamojska, Sopran

Michał Kleofas Ogiński - Polonese „Piu non desidero“; „Félicité passée"
Jan Gall - „Poleciały pieśni moje“
Michał Kleofas Ogiński - Polonese „Voi che sempre in seno avete“; „Dafni“
Stanisław Lipski - „Jesienią"
Michał Kleofas Ogiński - „Zamilcz, ach zamilcz już“
Ludomir Ròzycki - Rajski ptak“ sein

Cezary Kwapisz, Klavier

Karol Szymanowski - Mazurka op. 50 Nr. 1
Karol Szymanowski - Pieśni kurpiowskie - Kurpie Songs (Band 1)
Karol Szymanowski - Variationen b-moll op. 3
Olivier Messiaen - aus „Poème pour Mi“
Paysage / Les Deux Guerriers
Le Collier / Prière exaucée


Aleksandra Zamojska
Aleksandra Zamojska
Cezary Kwapisz
Cezary Kwapisz

Aleksandra Zamojska wurde in Kielce, Polen geboren und studierte Musikerziehung und Violine an der Musikakademie in Krakau und Sologesang an der Abteilung für Vokalkunst und Schauspiel bei Prof. Christian Elssner und Zdzislawa Donat.
1998 schloss sie das Studium mit dem künstlerischen Diplom mit Auszeichnung und dem Titel Magister Artium ab. Während ihrer Zeit als Studentin arbeitete sie bereits als Solistin an der Warschauer Kammeroper.
Ab 1998 studierte sie am Mozarteum Salzburg Gesang bei Lilian Sukis und Breda Zakotnik und machte ihr Operndiplom 2002. Aleksandra Zamojska ist vielfältige Preisträgerin. U. a. erhielt sie beim Internationalen Wettbewerb für Vokalkunst Hommage à Lucia Popp in Bratislava den Preis der Europäischen Mozart Foundation sowie den Preis der Slowakischen Philharmonie. Sie ging im selben Jahr aus dem Vokalwettbewerb der Hochschulen Duszniki Zdroj (Polen) mit Auszeichnung in der Kategorie Lied hervor und nahm am Festival für junge Talente in Schwetzingen teil.
1997 gewann sie den „Spezialpreis Karol Szymanowski“ für Liedinterpretation beim Vokalkunstwettbewerb Ada Sari in Nowy Sacz (Polen) sowie den „Ryszard Karczykowski Preis“ bei dem Interpretations- und Vokaltechnikkurs für Opernsänger in Warschau.
2001 - 2002 debütierte Aleksandra Zamojska am Théatre des Champs-Elysées als Königin der Nacht in Die Zauberflöte.
Es folgte 2002 an der Montpellier Opéra die Partie der Pamina und Beethovens Christus am Ölberg unter der Leitung von Mark Minkowski. In Duisburg sang sie bei der Ruhr Triennale in Schönbergs Die Jacobsleiter unter Kent Nagano und in der Produktion Wolf in der Regie von Alain Platel beim Klangforum Wien. 2004 erhielt sie als Modistin in Strauss Rosenkavalier das erste Engagement bei den Salzburger Festspielen. Ebendort wurde sie 2006 im Mozartjahr als Madame Herz in Der Schauspieldirektor und Bastienne in Bastien und Bastienne engagiert. Auftritte an der Opera Bastille und Garnier folgten: Xenia in Mussorgskys Borys Godunov (Francesca Zambello), Ninetta in Prokofievs Liebe zu drei Orangen (Gilbert Deflo), Amor in Glucks Orfeo und Euridice (Pina Bausch), Zerlina in Mozarts Don Giovanni (Michael Haneke) und Gianetta in Donizettis Elisir d ́amore (Laurent Pelly). Sie sang in Aachen und Freiburg die Mozartrollen der Aspasia in Mitridate re di Ponto und Giunia in Lucio Silla.
2011 - 2013 arbeitete sie am Theater Freiburg und sang dort die Rollen der Pamina (Die Zauberflöte), Gilda (Rigoletto), Almirena (Rinaldo), Jenny (Mahagonny) und die Sopranpartie in King Arthur von Purcell. Aleksandra Zamojska verfügt über ein umfassendes Konzertrepertoire vom Barock bis zur Moderne.

Cezary Kwapisz, geboren in Warszawa/Polen, gehört zu den herausragenden polnischen Pianisten seiner Generation. Studium an der Warschauer Chopin-Musikakademie (Abschluss 2004) sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Oleg Maisenberg (Abschluss 2009), die intensive Zusammenarbeit mit Laszlo Simon (HdK Berlin), Paul Gulda, Jerome Lowenthal (Juilliard School of Music, New York), sowie viele Meisterkurse u. a. bei Victor Merzhanov, Zoltan Kocsis, Bernard Ringeissen, Rudolf Buchbinder, Piotr Anderszewski, Andrzej Jasinski, Jerome Rose, Jeffrey Swann bilden einen Schwerpunkt in seinem bisherigen künstlerischen Werdegang.
Seit seinem Debüt in der Warschauer Philharmonie konzertiert Cezary Kwapisz regelmäßig in Europa, Asien, Südamerika und in den USA, u. a. bei den Festspielen Talentinum, dem „Verfemte Musik“ Festival, dem Festival Santa Barbara, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und ist Gastsolist zahlreicher Orchester.
Cezary Kwapisz ist Preisträger nationalee und internationaler Wettbewerbe und wurde mehrmals für seine Interpretationen von Franz Liszt und Karol Szymanowski ausgezeichnet. Cezary Kwapisz erhielt mehrere Stipendien u. a. des Polnischen Kultusministeriums, der Musikstiftung Zürich, der Kulturstiftung Warschau, der Musikstiftung Music Academy of the West in Santa Barbara (Scholarship and Fellowship). Im Jahr 2006 war er Mitbegründer und Künstlerischer Leiter der Konzertreihe "Musik und Technik" in Palais Eschenbach in Wien. Cezary erhielt den Goldene Eule-Preis für seine Verdienste um die internationale Kultur in Wien. 2012 debütierte er im Wiener Musikverein.
Cezary Kwapisz präsentierte sich in der Philharmonie Warschau, in der Frankfurter Oper, im Salle Pleyel und in fast allen größeren europäischen Städten. CD Aufnahmen mit Werken von Karol Szymanowski und Leopold Godowsky u. a., Anfang 2019 erscheint seine CD mit Douze Etudes d‘execution transcendante pour piano von Franz Liszt.


Karten: € 15,– / erm. € 10,– beim Gästeservice Anif, Tel. 06246 72365 und an der Abendkassa. Kartentelefon 0650 424 94 01.