Fr. 19.06. - Renaissance von Anif.Kultur - Ein Abend mit Literatur und Musik

im Haus der Kultur • 19:00 Uhr


Bilder: Thomas Wozak - wozart.at


Wir können wieder mit Ihnen gemeinsam geschätztes Publikum, Kultur erleben und genießen.

Ein musikalisch-literarischer Abend führt uns auf vertraute aber auch neue Wege. Sie zeigen uns, wie Kunst und Kultur nun auch im Nachklang schwieriger Zeiten dargeboten und wahrgenommen werden kann. An diesem Abend wird Dr. Roman Reisinger Texte in der Originalsprache von Giovanni Boccaccio und Albert Camus lesen.

Dazu erklingen Lieder von Richard Wagner (Wesendonck-Lieder), Hugo Wolf, Gustav Holst, Franz Schubert und W. A. Mozart.

Wir haben zwei junge Sängerinnen, die derzeit – nach Corona - ihren Abschluss an der Universität Mozarteum machen, eingeladen.
Sie gehören zu den Gruppen, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind.

Leonie Stoiber, Sopran und Teresa Schnellberger, Mezzosopran werden am Flügel begleitet von Hans-Josef Knaust.

Programm:

Richard Wagner
1813 – 1883

Wesendonck Lieder
Texte von Hilde Wesendonck
„Der Engel“
„Stehe still“

Teresa Schnellberger

 

Roman Reisinger

Albert Camus, La Peste
Francesco Petrarca, Italia mia
 
  Wesendonck Lieder
„Schmerzen“
„Im Treibhaus“
„Träume“
Teresa Schnellbereger



Roman Reisinger Giovanni Boccaccio, Il Decameron, Prologo  
Franz Schubert
1797 - 1828
Frühlingsglaube
Text Ludwig Uhland
Leonie Stoiber

Richard Strauß
1864 – 1949
„Epheu“ aus „Mädchenblumen“ op. 22
Text Felix Dahn
 
W. A. Mozart
1756 – 1791
„Das Veilchen“
Text J. W. von Goethe
 
Roman Reisinger Albert Camus, La Peste  
Gustav Holst
1874 - 1934


Aus „Vedische Hymnen“
Dawn – „Morgendämmerung“
Sky – Der Äther
Faith – Glaube
Teresa Schnellberger



Roman Reisinger Blaise Pascal, Les Pensées  


Am Bösendorfer-Flügel: Hans-Josef Knaust


Teresa Schnellberger - Mezzosopran
Teresa Schnellberger - Mezzosopran

Teresa Schnellberger schließt derzeit ihr Masterstudium „Lied und Oratorium“ bei Wolfgang Holzmair und KS Ildikò Raimondi am Mozarteum in Salzburg ab.
Sie besuchte Meisterklassen bei Darina Takova (Schwerpunkt auf Werken Rossinis), Luciana d'Intino und Sonia Prina (Barock). Weitere gesangliche Impulse erhielt sie von KS Felicia Weathers und Valentina Kutzarova.

Ihr Debut gab sie 2014 innerhalb des „Bergen Opera Festival“ in Norwegen in der Rolle der „Zita“ (G.Puccini: „Gianni Schicchi"), welche sie 2017 am Mozarteum ein weiteres Mal verkörperte. Auf dem Gebiet der geistlichen Musik ist sie bewandert mit den Werken J. S. Bachs (Teile aus der Matthäus-Passion, des Weihnachtsoratoriums und der H-moll-Messe), F. Mendelssohn („Elias') und G. F. Händel (Messiah, als auch Rollen aus seinen weltlichen Opern). Im Bereich der neuen Musik sang sie unter dem Dirigat von Hans Graf 'die alte Nonne' in P. Hindemiths Oper 'Sancta Susanna'.

Teresa war in der Uraufführung von Patrick Pföß' Kammeroper „Cuchulinn" als „Elfe Fann" zu hören und in der szenischen Erstaufführung von N. Schapfls romantischer Oper „Der Kleine Prinz" als „Schlange". Sie war Semifinalistin des „Gianni Bergamo Classic Music Award 2018“ und Finalistin der „Zukunftsstimmen“ von Elina Garanca 2019.

Leonie Stoiber - Sopran
Leonie Stoiber - Sopran

Leonie Stoiber feierte in der Saison 19/20 in der SZENE Salzburg in Nikolaus Schapfls Oper „Der kleine Prinz“ in der Hauptrolle große Erfolge. Leonie Stoiber gibt regelmäßig Liederabende und Konzerte, die sie nach Deutschland, Italien, Portugal, Norwegen und Russland führten. Sie ist oft als Solistin in Salzburgs Kirchen zu hören, wobei ihr Schwerpunkt bei Messen von W. A. Mozart liegt.

Auf der Opernbühne sang sie „Papagena“ in Mozarts Zauberflöte beim Oper im Berg Festival Salzburg und „Due Donne“ in Mozarts „Le Nozze di Figaro“, sowie die „Cobweb“ in Benjamin Brittens „A Midsummernight’s Dream“ in Opernproduktionen des Mozarteums. Mit dem Salzburger Bachchor ist sie mehrmals bei den Salzburger Festspielen und der Salzburger Mozartwoche unter der Führung von Dirigenten wie Mark Minkovsky, Ivor Bolton und Ádam Fischer aufgetreten. Im April 2019 war sie im Theaterstück „Suchend - Auf dem Weg“ in der Hauptrolle in sechs verschiedenen Kirchen Salzburgs zu sehen.

Leonie erhielt eine umfassende Gesangsausbildung bei Mario Diaz. Seit 2015 studiert sie Konzertfach Gesang bei Kammersängerin Ildikó Raimondi an der Universität Mozarteum.
Im Oktober 2017 absolvierte sie ein Auslandsemester am Rimsky-Korsakov Konservatorium St. Petersburg bei Maria Lyudko. Leonie Stoiber ist die erste Preisträgerin des Zarskoje Selo Wettbewerbs in Pushkin, Russland.


Auch für diesen Termin gibt es aufgrund der aktuellen Situation eine begrenzte Anzahl von Sitzplätzen.

Der Eintritt ist frei. Bitte melden Sie sich per Email zu dieser Veranstaltung an: reisingerelfi@gmx.net